Die Behandlung von Klärschlamm und seine anschließende Entsorgung stellen eine der kritischsten und kostspieligsten Phasen im Betrieb von zivilen und industriellen Anlagen dar. Das Vorhandensein von Wasser, Sand und Feststoffen führt zu sehr großen Volumina, was sich direkt auf die Transport- und Endentsorgungskosten auswirkt.
Die Behandlung von Klärschlamm umfasst alle notwendigen Vorgänge, um die bei den Reinigungsprozessen entstehenden Rückstände in stabilere und leichter handhabbare Materialien umzuwandeln. Klärschlamm besteht aus einer Mischung aus Wasser, organischen Stoffen, suspendierten Feststoffen und Verunreinigungen, die vor der Entsorgung getrennt und behandelt werden müssen.
Die Hauptziele der Behandlung sind:
Die Hauptziele der Behandlung stehen daher im Zusammenhang mit der Optimierung der gesamten Prozesskette und der Senkung der Betriebskosten.
Die Sandabscheidung ist eine grundlegende Vorstufe der Schlammbehandlung. Dabei werden schwerere, inerte Partikel – wie Sand, Kies und mineralische Stoffe – abgetrennt, die das Volumen des zu behandelnden Materials unnötig erhöhen.
Dieses Verfahren ermöglicht es:
Die Sandabscheidung bewirkt somit eine Volumenreduzierung bereits in der Anfangsphase des Prozesses und verbessert die Gesamteffizienz der Anlage.